Osteopathie – echte Knochenarbeit für mehr Beweglichkeit

Osteopathie dient dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen im menschlichen Körper. Dabei verlässt sich der Osteopath ganz auf seine Hände. Mit ihrer Hilfe will er dem Körper helfen, sich selbst zu helfen und zu heilen.

Im wahrsten Sinne des Wortes eine Knochenarbeit – mit dem Ziel, die Beweglichkeit und das Gleichgewicht im Körper zu erhalten.

Norbert-Schuetz-SOKAI-Osteopathie

Warum Osteopathie echte Knochenarbeit ist? Das ergibt sich aus dem altgriechischen Ursprung des Wortes, osteon heißt Knochen und pathos bedeutet Leiden. Osteopathie bedeutet also wörtlich übersetzt die Lehre vom Knochenleiden.

Funktionsstörungen finden und beheben – nur mit den Händen
Genau hier, am Knochen und den Strukturen im Körper im Allgemeinen, setzt die Osteopathie an: Sie geht davon aus, dass jedes Körperteil und jedes Organ zum optimalen Funktionieren Bewegungsfreiheit benötigt. Ist die Beweglichkeit eingeschränkt, entstehen aus Sicht der Osteopathie zunächst Gewebespannungen und daraus folgend Funktionsstörungen, also sozusagen ein „Knochenleiden“. Die Summe dieser Funktionsstörungen kann der Organismus aus Sicht der Osteopathie nicht mehr kompensieren – wodurch Beschwerden entstehen. Diese Funktionsstörungen zu finden und zu beheben ist das Ziel der Osteopathie.

Auf der Suche nach der „Störung“ und der dadurch bedingten Fehlfunktion untersucht und behandelt der Osteopath die Menschen nur mit seinen Händen. Die Feststellung einer solchen Fehlfunktion setzt langes und intensives Training des Tastvermögens voraus – und das Beherrschen der eigens entwickelten osteopathischen Techniken, durch die es dem behandelten Menschen ermöglicht werden soll, die Beweglichkeit der betroffenen Körperregion zu verbessern und sich so selbst auf natürliche Art und Weise ins Gleichgewicht zu bringen.

Nicht Krankheiten behandeln, sondern Menschen
Solange unser Körper dieses Gleichgewicht halten kann, sprechen wir von Gesundheit. Geht dieses Gleichgewicht verloren, dann erkranken wir. Gesundheit ist also kein Ziel, das wir erreichen, sondern eine Art Gleichgewicht, das unser Körper halten will – was gar nicht so einfach ist, denn unser Körper ist ständig inneren und äußeren Einflüssen ausgesetzt, die ihn aus diesem Gleichgewicht bringen.

Bei der Behandlung beschränkt sich der Osteopath nicht auf die Behandlung einzelner Symptome, sondern er sieht immer den Menschen als Ganzes. Behandelt werden daher auch keine Krankheiten, sondern Menschen. Die Beseitigung der Symptome ist sozusagen nur ein angenehmer Nebeneffekt der osteopathischen Behandlung – sodass die „Knochenarbeit“ das „Knochenleiden“ verringern kann.

 

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